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Narfi und Djákni: Doppelter Hengst-Coup im Saarland

07.05.2013 10:18 von SAGA Redaktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei außerordentlich begabte und schon in jungen Jahren durch starke
Leistungen in Zucht und Sport glänzende Hengste sind seit der vergangenen Woche
im Saarland zu Hause: Narfi vom Panoramahof und Djákni vom Kronshof.
Glückwunsch zu diesem mit Edelmetall auf der Eis-EM und beim Passchampionat
dekorierten talentierten Doppel an die Hengsthaltergemeinschaft von Kerstin
Johannsen und Dieter Becker.

 

Der mit seinem Stockmaß von 148 cm großrahmige Rapphengst
Narfi vom Panoramahof ist ein 2007 in Österreich geborener Sohn des Sjóli frá
Þverá aus der Nótt frá Kirkjuferjuhjáleigu. Er stammt aus der bekannten Zucht
von Beate Matschy und Johannes Hoyos in der schönen grünen Steiermark in der
Nähe von Graz, und Johannes Hoyos stellte ihn in seiner FIZO-Prüfung für eine
Elite-Kombination aus 8,13 für's Exterieur, 8,43 Punkte für die
Reiteigenschaften (8,5 für Tölt, Galopp, Schritt und Form, 9 für Spirit, 8 für
Trab und Pass) und eine Gesamtbeurteilung von 8,31 Zählern vor. Bei der
Europameisterschaft auf Eis in diesem Frühjahr in Haarlem gewann das Duo bei
seiner Sport-Premiere mit starker Konkurrenz zweimal Silber - die beiden
konnten hier sowohl im Töltpreis wie auch im Fünfgang überzeugen und viele
Freunde gewinnen!

Gesellschaft bekommt Narfi auf dem Grenzlandhof in Mandelbachtal, wo beide
Hengste stationiert sein werden, von Djákni vom Kronshof II, dem von Frauke
Schenzel gezogenen und später erfolgreich vorgestellten Sohn des bis dato
höchstbeurteilten Hengstes aus deutscher Zucht, Teigur vom Kronshof. Djákni ist
damit ein Enkel von Otur frá Sauðárkróki und Weltmeisterstute Næpa vom
Kronshof. Seine Mutter ist die Röskva vom Kronshof. Dieser quirlige,
bewegungsstarke Goldfalbhengst erhielt in seiner FIZO-Beurteilung 8,5 für Tölt,
Trab, Schritt, Spirit und Form, dazu 9 Punkte für den langsamen Tölt. Aus 8,28
+ 8,18 schnürte er seinerzeit ein 8,22er Elite-Paket. Schon beim ersten
Turnierauftritt LK1-qualifiziert in Tölt und Fünfgang, gewann Djákni dann auch
den Fünfgang 2012 auf dem Internationalen Passchampionat in Zachow.


Rein historisch gesehen, schließt sich mit der Beheimatung eines
Kronshof-Hengstes auf dem Grenzlandhof der züchterische Kreis, hatte die heute
so erfolgreiche Zucht in der Lüneburger Heide doch vor rund 30 Jahren genau
dort ihren Ursprung gefunden, als Lothar Schenzel von Islandpferde-Pionier
Claus Becker den Hengst Röskur vom Grenzland kaufte. Dass nun also ein paar
Jahrzehnte später ein von Lothars Tochter gezogener Hengst den Weg zurück zu
Claus' Sohn findet, macht eine bewegte züchterische Geschichte
"rund". Gratulation an Johannsen/Becker und viel Freude mit diesen
beiden schicken Hengsten, die jeweils über hohe Qualität verfügen, dann aber
wiederum jeweils auch ganz andere Typen von Stuten zu bedienen im Stande sind.
Narfi und Djákni stehen ab sofort auf dem Grenzlandhof im Deckeinsatz.



 

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